ZOLLER | Z.magazin 2018
Je wichtiger Vernetzung und Automatisierung in der Fertigung werden, desto wichtiger ist das Thema Soft ware. Längst arbeiten in den Forschungs- und Entwick lungsabteilungen Softwareentwickler und Ingenieure Seite an Seite. Ziel ist die Vernetzung der einzelnen Fertigungsstationen und -elemente untereinander, ge nauso wie die Verbindung verschiedener Standorte rund um den Globus oder zu Maschinenherstellern für die Fernwartung. Die so entstehende „Smart Factory“ steuert sich weit gehend selbst. Stillstände, zeitaufwendige Werkzeug suche, Kollisionen – all das kann die smarte Fabrik vermeiden. Die Maschinen zeigen an, wenn Teile aus gewechselt werden müssen, bevor es zu Problemen kommen kann. Die Abfrage des Werkzeugbestands oder -standorts erfordert nicht mehr den Gang ins Lager, sondern nur einen Klick in der entsprechenden App. Sobald sich ein Werkzeug außerhalb des Toleranz bereichs befindet, schlägt das Einstellgerät Alarm, und das Werkzeug kommt gar nicht erst an die Maschine. Und wenn sich die Standzeit eines Werkzeugs dem Ende zuneigt, erfolgt automatisch eine Benachrichtigung und gegebenenfalls auch direkt die Neubestellung. So kann theoretisch jede Anfrage wirtschaftlich und zügig bearbeitet werden – ab Losgröße 1. EINFACH KOMMUNIKATIV Neue Systeme müssen nahtlos in bestehende Fertigungsstrukturen eingebunden werden können. So wie die ZOLLER-Systemlösungen. Dank einfacher Anbindung an Fremdsysteme oder übergeordnete Leitsysteme sowie unterschiedlichster Datenübertragungs optionen sind diese direkt integrierbar. Klingt gut? Ist es auch. Allerdings herrschen große Unsicherheiten gerade bei kleineren Unternehmen, wie die Digitalisierung am besten angegangen werden kann. Viele Anbieter versprechen Lösungen – nur wel che ist die richtige? Welche passt zu den bestehenden Fertigungselementen? Und womit kommen die eigenen Mitarbeiter auch wirklich zurecht? Gerade bei Fachar beitern mit langjähriger Erfahrung ist die Aufgeschlos senheit gegenüber neuen Möglichkeiten oft gering. Nicht nur wegen der Sorge, dass durch die Digitalisie rung Arbeitsplätze wegfallen könnten. Sondern auch, weil die eigenen Kompetenzen im Umgang mit der Soft ware vielleicht nicht ausreichen. Wer Widerständen bei der Einführung neuer Systeme entgegenwirken möchte, setzt am besten von vornherein auf möglichst einfache und ausgereifte Lösungen, welche sich am Markt bewährt haben. Die Digitalisierung ist schon seit vielen Jahren im Gang – es gibt also wertvolle Erfahrungswerte. Auch die Integ rierbarkeit der neuen Lösungen in die bestehenden Prozesse sollte selbstverständlich gegeben sein, schließlich soll nicht alles runderneuert werden. Dafür müssen die reibungslose Anbindung an übergeordnete Leit- und Fremdsysteme sowie die steuerungsgerechte Datenübertragung gewährleistet sein. ERFOLGSBESCHLEUNIGER NR. 1: DIGITALE KOMPETENZ T I TELTHEMA 18 Z.magazin 2018
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