ZOLLER | Z.magazin 2019

84 Z.magazin 2019 BR ANCHEN-SPEC I A L WIRTSCHAFTLICH AB LOSGRÖßE 1 In der Medizintechnik sind kleine Losgrößen oder Einzelanfertigungen an der Tagesordnung. Hinzu kommt, dass die Bauteile in der Medizintechnik oft sehr filigran sind, sodass ungenau eingestellte Werkzeuge das Risiko bergen, dass unbrauchbare Teile gefertigt werden. Hier muss also vom ersten Teil an alles stimmen. Genau das wird mit den ZOLLER-Systemen erreicht: Für reibungslose Prozesse werden vorab Simulationen mit den an den ZOLLER- Geräten generierten Werkzeug-Ist-Daten durchge- führt – Maschinencrashs sind damit ausgeschlos- sen. Das Einstellen der Werkzeuge erfolgt präzise und effizient außerhalb der CNC-Maschine, sodass die Rüstzeiten auf ein Minimum reduziert sind. So spa- ren Unternehmen der Medizinbranche enorm viel Zeit und vor allem Kosten und sichern gleichzeitig die Herstellung eines Gutteils beim ersten Anlauf. VERSCHIEDENSTE WERKZEUGE PRÄZISE EINGESTELLT Basis für höchste Qualität sind korrekt eingestellte Werkzeuge. Von diesen Werkzeugen kommen in der Medizintechnik verschiedenste Arten zum Einsatz – Mikrowerkzeuge, Drehwerkzeuge, Wirbelwerkzeuge, Werkzeuge für schwer zerspanbare Werkstoffe oder für besonders filigrane Bauteile. Bei ZOLLER steht für jede Art von Werkzeug ein passendes Messgerät im Produktportfolio bereit. Für die in der Medizintechnik oft eingesetzten Langdrehmaschinen bietet ZOLLER mit dem horizontalen Einstell- und Messgerät »hyperion« eine praktische Lösung an: Wirbelwerkzeuge können damit genauso einfach und schnell ausgerichtet werden, wie die Spitzen- höhe von sämtlichen Drehwerkzeugen eingestellt. Als vertikales Einstell- und Messgerät bietet sich »venturion« an: Formtreue, Rund- und Planlauf sowie alle wichtigen Parameter werden damit prä- zise gemessen. Um den sicheren Transfer der Werkzeug-Ist-Daten vom Einstell- und Messgerät an die Maschine zu gewährleisten, stehen zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung – vom Scannen von 1D- oder 2D-Codes über die Anbringung eines RFID- Chips bis hin zur steuerungsgerechten Auf­ bereitung der Daten über Postprozessoren für die direkte Übertragung oder über ein übergeordnetes Leitsystem. Hier findet jede Unternehmensgröße und jede Art von Fertigung die für sie passende Lösung. NACHWEISBARE QUALITÄT ÜBER DEN GESAMTEN PROZESS Besonders in der Medizintechnik müssen Bauteile auf den Mikrometer genau maßhaltig sein. Häufig verlangen Abnehmer dieser filigranen Bauteile aus Produkthaftungsgründen, insbesondere in den USA, eine lückenlose Dokumentation des Herstellungs- prozesses. Die Rückverfolgung und Protokollierung der Messergebnisse ist mit ZOLLER-Messgeräten zu jedem Zeitpunkt des Prozesses gewährleistet, umfassende Prüfprotokolle werden auf Knopfdruck generiert. Dies macht eine gleichbleibende Präzision in der Teilefertigung nachweisbar. AUF NUMMER SICHER Ist ein Werkzeug einmal verschlissen, macht sich das bei filigranen Bauteilen besonders schnell bemerkbar. Aus diesem Grund muss sichergestellt sein, dass ausschließlich optimale Werkzeuge in der Fertigung zum Einsatz kommen. Und in ebenso optimalem Zustand muss ein Werkzeug sein, wenn es, nachgeschliffen von der Schleifmaschine, wie- der Späne produzieren soll. Zur Kontrolle der Werk- zeugparameter vor und nach dem Schärfen gibt es natürlich ebenfalls passende ZOLLER-Lösungen. Einige davon sind speziell für die Vermessung von Mikrowerkzeugen geeignet. Für den Schnellcheck direkt im Fertigungsprozess beispielsweise bietet sich das kompakte Tischgerät »pomBasicMicro« an. Für vollautomatische Komplettkontrollen sind die Universal-Messmaschinen »genius micro« und »titan« ideal. Dank der einfachen Bedienung der Messgeräte-Software »pilot« sind exakte Ergebnisse unabhängig vom einzelnen Anwender garantiert.

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