ZOLLER | Z.magazin 2019
63 Z.magazin 2019 AU TOMAT I S I ERUNG ein Werkzeug aus der Palette und setzt es in die Werkzeugaufnahme ein. Der Messablauf startet automatisch – entweder als Komplettkontrolle oder für ausgewählte Parameter. Anschließend entnimmt der Roboter das vermessene Werkzeug und setzt das nächste Werk- zeug in die Spindel ein. Mit der Entnahme des vermessenen Werkzeugs stehen auch dessen Mess ergebnisse zur Verfügung. Anhand der vorher definierten Werkzeugtoleranzen kann der Roboter die Werkzeuge auch ihrer Güte entsprechend sortiert auf den Paletten ablegen. Auch hier ist wieder jeder Platz auf der Palette einem be- stimmten Werkzeug zugeordnet – und zwar nachverfolgbar. Entsprechend kann später jedes einzelne Werkzeug mit einem Prüfprotokoll und gegebenen- falls einer Zertifizierung ausgestattet sein. Ebenso ist die Ausgabe eines Sam- melprotokolls möglich – abhängig von den Wünschen und Anforderungen des Endkunden. Dabei ist sogar ein individu- elles Layout des Protokolls möglich; mit eigenem Logo und mit Grafiken und Tabellen wunschgerecht aufbereitet. Übergabestationen aus. Mit »roboSet« hat ZOLLER ein offenes System, das sich in beliebige Automationslösungen und Transferstraßen integrieren lässt – optimal angepasst an die jeweiligen Schnittstellen und Übergabestationen und durch Module erweiterbar. So kann der Schrumpfprozess beispielsweise durch eine Reinigungs- und Markierstation ergänzt werden. AUTOMATISCHE WERKZEUGKONTROLLE Was dem Werkzeugnutzer recht ist, sollte dem Werkzeughersteller nur billig sein: eine Automationslösung zur Werkzeuginspektion. Die Roboter- lösung »roboSet 2« ist speziell für die Rund-um-die-Uhr-Werkzeugkontrolle bei Werkzeugherstellern konzipiert. Hier ist der Roboter mit all seinen Schnitt- stellen an die Universalmessmaschine »genius«, »threadCheck« oder »titan« angebunden. Die Werkzeuge werden auf Paletten innerhalb der Roboter- kabine positioniert. Der Roboter greift
RkJQdWJsaXNoZXIy NTIzNTU=