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Herr Ryuguchi, wie sieht Ihre
Gesamtbilanz für das letzte Jahr
speziell für ZOLLER Japan aus?
Das Jahr war für uns sehr erfolgreich, es
war das beste Jahr seit der Gründung von
ZOLLER Japan 2010.
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Was macht diesen Erfolg aus?
Es gibt sicher mehrere Gründe dafür – die
positive Wirtschaftsentwicklung in Ja
pan zum Beispiel. Und natürlich unsere
Strategie, an mehreren Orten mit Büros
und Präsentationszentren vor Ort zu sein.
Zu Beginn hatten wir nur ein Büro in
Osaka, jetzt sind wir auch in Yokohama,
in der Nähe von Tokio und in Nagoya an
Ort und Stelle. Damit haben wir jetzt in
den drei größten japanischen Industrie-
zentren Büros und Präsentationsräume.
Mehr und mehr Interessenten kommen in
unsere Showrooms. Die Kunden wollen
die Systeme sehen, bevor sie sie kaufen,
vor allem die großen High-End-Mess-
maschinen.
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Ist eines der Büros besonders
wichtig für ZOLLER Japan?
Alle Büros sind strategisch hervorra
gend positioniert. Einen besonderen
Stellenwert hat allerdings vor allem das
dritte Büro in „Toyota City“ (Nagoya) –
denn hier sind wir direkt im hochentwi
ckelten Zentrum der japanischen Auto-
mobilindustrie. Dass hier die ZOLLER-
Lösungen extrem gefragt sind, hat
sicher zum Erfolg dieses Jahres erheb
lich beigetragen.
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Stichwort Messmaschinen: ZOLLER
Japan verkauft vor allem „advanced“
ZOLLER-Lösungen, weniger Einstell
geräte der Einstiegsklasse. Weshalb?
Dies liegt zum Einen daran, dass es hier in
Japan sehr viele auch große Werkzeug
hersteller wie Mitsubishi oder Sumitomo
gibt, für die sich die großen Systeme
richtig lohnen. In dieser Branche haben
wir dieses Jahr deshalb bereits zahlrei
che »genius«-Geräte verkauft. Hersteller
möchten einfach auf der sicheren Seite
sein, und ZOLLER-»genius« bietet diese
Sicherheit in Form von Dokumentatio
nen und einer durchgängigen Protokol
lierung. Ohne diese könnte die Qualität
nicht nachgewiesen werden. Und da
es in Japan viele Fertigungen für Präzi
sionsteile gibt, müssen die Werkzeu
ge entsprechend präzise sein. Und das
nachweisbar – die Protokolle werden als
Garantie, als Beleg dafür, vom Endkun
den eingefordert. Und ein weiterer Grund
ist sicher: Wir haben über die Jahre viele
zufriedene »genius«-Kunden gewonnen,
das spricht sich herum.
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Gibt es etwas, was im Sales-
Prozess in Japan besonders beachtet
werden muss?
Eher weniger denke ich, außer vielleicht,
dass große Firmen meist einen Händler
vorschalten. Als ich von einem großen
japanischen Konzern zu ZOLLER kam und
den „ZOLLER-way of selling“ kennenlernte,
dachte ich zunächst „Wow, this is very
German“. Doch ich muss sagen: Es funk
tioniert. Sales ist sales!
Es ist das beste
Jahr seit der Gründung von
ZOLLER Japan 2010
Osaka
Head Office
seit 2010
Nagoya
Regional Office
seit 2015
Yokohama
Regional Office
seit 2015
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Z.magazin 2016
Z .WORLD




