Heute stehen zwei ZOLLER-»venturion 600« sowie ein
»gemini« im Toolroom bei FCA/VM. „Die Erfahrungen, die
wir mit unserem ersten ZOLLER-Einstellgerät gemacht
haben, waren sehr gut – es läuft bis heute einwandfrei,
24 Stunden am Tag, und vor allem die einfache Bedie
nung, die »pilot«-Soft
ware, hat uns überzeugt“,
so Alberto Verri, Leiter des
Toolrooms an der Ferti
gungslinie für den Motor
block und die Kurbelwellen
bei FCA/VM. Auch die weltweite Vor-Ort-Repräsentanz
war mit ein Grund, weiter auf ZOLLER zu setzen, als das
Unternehmenswachstum die Firma dazu zwang, den Be
reich Einstell- und Messtechnik auszubauen. „Zur Ver
messung der Kurbelwellenfräser haben wir ein einfach
zu bedienendes Gerät gesucht, speziell für diese Werk
zeugart“, erklärt Verri. Eine wichtige Anforderung war
und ist, dass der Messablauf sicher und schnell durch
geführt werden kann.
Die spezielle und äußerst ergonomische Mechanik des
»gemini« ist auf einfache und komfortable Handhabung
dieser schweren Werkzeuge ausgelegt. Es kann auf
einfachem Weg von vorne beladen werden, zusätzlich
Alberto Verri (links), Leiter des Toolrooms bei FCA/VM, bespricht die Reibahlen-Vermessung mit Filippo Perletti, Leiter der italienischen ZOLLER-Vertretung Multicontrol.
bietet eine Schutzumhausung dem Bediener die größt-
mögliche Arbeitssicherheit.
»gemini« ist bei FCA/VM Motori insbesondere für die
gebrauchten und neu mit Schneidplatten bestückten
Kurbelwellenfräser wichtig. „Damit können wir deren
Genauigkeit über die gesamte Lebensdauer verwalten.
Vorher kam es vor, dass Schneidplatten nicht korrekt
eingebaut waren. Erst jetzt können wir zuverlässig
Fehler korrigieren und damit sicherstellen, dass die
Kurbelwellenfräser korrekt vermessen und eingestellt
auf die Maschine kommen“, fasst Stefano Mestieri,
Bediener am »gemini«, den wesentlichen Nutzen zu
sammen. Und dabei geht es schnell: »gemini« misst
100 Schneiden pro Minute.
Für die in der Automobilindustrie häufig eingesetzten
hochproduktiven, doch anspruchsvoll einzustellenden
Reibahlen ist bei FCA/VM ein »venturion 600« im Einsatz.
Auch alle anderen individuell für FCA/VM gefertigten
Werkzeuge der Fertigungslinie werden an den beiden
»venturion«-Messgeräten eingestellt und vermessen,
Rund- und Planlauf werden geprüft. Für die Zukunft
angedacht ist, mit dem Messprogramm »lasso« auch
die Außenkonturen zu prüfen, da die Werkzeuge ohne
100 Schneiden pro Minute
Z.magazin 2016
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AUS DER PRAX IS




