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Andreas Schlachtbauer, Hoerbiger Kompressortechnik GmbH,
kann dank der TMS Tool Management Solutions auf alle
Werkzeugdaten zugreifen und sie in hyperMill überführen
(Bild: Fachmagazin fertigung)
Die Hoerbiger Kompressortechnik GmbH hat ihren Sitz im idylli
schen Allgäu. Diese Gesellschaft des international agierenden
Hoerbiger-Konzerns produziert Lamellenventile für Druck- und
Bremsluftkompressoren sowie hochgenaue Komponenten für
Hydraulikpumpen. Fest in die Fertigungsabläufe integriert,
ist schon seit Jahren das ZOLLER-»venturion 450«, das dafür
sorgt, dass nur perfekt eingestellte Werkzeuge an die Ma
schinen kommen. Insofern waren die Bedingungen optimal,
als Andreas Bräutigam, Leiter Arbeitsvorbereitung und sein
Kollege Andreas Schlachtbauer, Fertigungstechniker Arbeits
vorbereitung, das Projekt Toolmanagement in Angriff nahmen:
„Unter dem Schlagwort Industrie 4.0 – und dessen eigentlicher
Bedeutung – sowie dem Aspekt einer papierlosen Fertigung in
Bezug auf Einrichtblätter haben wir uns Mitte 2014 nach einer
Werkzeugdatenverwaltung am Markt umgesehen“, berichtet
Bräutigam. Entschieden hat man sich letztlich für die TMS Tool
Management Solutions von ZOLLER. Denn die Software erfüllt
nicht nur alle Anforderungen, man kann sich auch sicher sein,
dass Service und Qualität stimmen, schließlich hat man mit
beidem bereits durch das »venturion 450« gute Erfahrungen
gemacht. Mittlerweile profitiert die Hoerbiger Kompressor
technik schon in vielen Bereichen von der Software-Lösung.
„Ein Vorteil der ZOLLER-Werkzeugdatenbank ist, dass wir über
hyperMill gleich programmieren können, die 3D-Daten der
Werkzeuge und Halter sofort zur Verfügung haben und damit
die Arbeiten nicht immer doppelt und dreifach machen müs
sen. Damit haben wir eine zentrale Werkzeugdatenbank und so
den Überblick über alle Werkzeuge im Haus, und das auf einen
Blick, so Bräutigam. Besonders die automatische Einspielung
der Werkzeuglängen an die Maschinen lohnt sich seiner Mei
nung nach: „Dies ist eigentlich der größte Rüstvorteil, wenn die
Mitarbeiter die Werkzeuglängen nicht mehr von Hand eintippen
müssen, sondern diese direkt über ein Unterprogramm in das
NC-Programm eingespielt werden können.“
Inzwischen sind schon 1.200 Komponenten in der Datenbank
hinterlegt. Aus diesen werden die Werkzeuge in vielen Varianten
generiert. Zum Beispiel kann ein Bohrer in fünf Haltern für fünf
verschiedene Anwendungen hinterlegt, und besonders be
währte Werkzeug-Halter-Kombinationen können fest definiert
werden. So gewinnt das Unternehmen mit dieser ZOLLER-Lösung
nicht nur jede Menge Zeit, sondern setzt auch Standards in
Sachen Qualität. Und wenn neue Anforderungen hinzukommen,
lässt sich das modulare System jederzeit erweitern.
DREAMTEAM IN AKTION
Beispiel Hoerbiger Kompressortechnik GmbH:
»venturion 450«
TMS Tool Management Solutions SILVER
Z.magazin 2016
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AUS DER PRAX IS




