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Z|magazin 01.2015

Werkzeuggröße: 0,29 mm

Bei der Herstellung der edlen Zeitmesser von NOMOS Glashütte

werden kleinste Einzelteile eingesetzt. Die dafür benötigten

Werkzeuge haben Größen zwischen 0,29 mm und 11,2 mm.

Bevor die Werkzeuge zum Einsatz kommen, werden sie vom

ZOLLER »smarTcheck« auf Herz und Nieren geprüft.

Die mechanischen Uhren von NOMOS Glashütte sind weltberühmt. Bei der

Herstellung der edlen Stücke ist absolute Genauigkeit gefragt. Die hier

verwendeten äußerst filigranen Einzelteile werden mit Werkzeugen ab einer

Größe von 0,29 mm gefertigt. Natürlich müssen diese fehlerlos arbeiten –

und genau hier kommt ZOLLER ins Spiel.

Prüfen und Messen im Mikrobereich

Genauer geht’s nicht!

D

er Ort Glashütte im Erzgebirge ist das Mekka der deut-

schen Feinuhrmacherei. Hier sind viele namhafte

Uhrenhersteller ansässig, darunter auch die NOMOS

Glashütte Uhrenmanufaktur. Für die zeitlosen Modelle

des Unternehmens gibt es Auszeichnungen am laufenden

Band, wie etwa die „Uhr des Jahres“ oder der „iF product

design award“.

Gefertigt werden die weltberühmten Uhren in einer Kombi-

nation aus Handarbeit und Hightech. Bis zu 95 % der Einzel-

teile für die Uhren werden selbst hergestellt. An die Werk-

zeuge dafür werden höchste Ansprüche gestellt: „Allein

die Präzisionsanforderungen in der Platinenfertigung

liegen bei 4 µm“, erklärt Frank Höhnel, Fertigungstech-

nologe bei der Manufaktur.

Die Präzisionsanforderung: 4 µm

Für die Platinen, die Landkarten für den Aufbau der

Uhren, sind bis zu 70 unterschiedliche Werkzeuge ab

einer Größe von 0,29 mm für nur eine Platinenseite im

Einsatz. Um bei diesen Mikromaßen und einer Laufzeit

der Fräszentren von bis zu acht Stunden pro Charge

möglichst effektiv zu arbeiten, sind die Anforderungen

an das Werkzeugzentrum entsprechend hoch.