Tool für mehr Wirtschaftlichkeit beim Nachschärfen –
der „digitale Messschieber“
Genau hier setzen die beiden hochmotivierten Partner aus
Theorie und Praxis bei der Entwicklung des »pomBasic«-Nach-
schärfmoduls »reGrind« an: Sie wollten ein neues Tool für
mehr Wirtschaftlichkeit und Prozesssicherheit entwickeln,
damit „beim Nachschärfen endlich wirtschaftlicher gearbeitet
werden kann“, so Dieter Müller von ZOLLER.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn das universelle
Werkzeug-Inspektionsgerät »pomBasic« kann dank des
neuen Nachschärfmoduls »reGrind« in der Messgeräte-
software »pomSoft« nun auch als „digitaler Messschieber“
für alle Verschleißmessungen an Zerspanungswerkzeugen
verwendet werden.
Es funktioniert ganz einfach
Der Ablauf stellt sich klar und überschaubar dar: Vor dem
Schleifprozess wird ein so genannter „digitaler Zwilling“ er-
stellt, die Werkzeuge werden vermessen und mittels hochauf-
lösender Bildverarbeitung auf Verschleiß geprüft. So sind
beispielsweise kleinste Haarrisse im Werkzeug sichtbar, und
das Werkzeug kann bereits vor dem eigentlichen Schleif-
prozess an der Maschine ausgemustert werden.
Hat das Werkzeug die Qualitätsprüfung überstanden und ist als
nachschärfbar eingestuft worden, kann der Mitarbeiter die voll-
automatisch ermittelten Zustellungen direkt in das Maschinen-
programm übergeben. Ein Vorteil der Kooperation: ZOLLER hat
die steuerungsgerechte Datenausgabe um ein Palettenpro-
grammiermodul erweitert, so dass bei SPREYER ein Mitarbeiter
der Arbeitsvorbereitung die Maschine vollständig mittels
»pomBasic« programmiert. Die am »pomBasic« erstellte
T I TELTHEMA
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Z.magazin 2017




