Werkzeugdatenbank, Software-Schnittstellen und
modularer Software bot ZOLLER einen digitalen
Ausblick und klare Entwicklungsmöglichkeiten – auch
im Hinblick auf das Toolmanagement.“
Der Anspruch: Direkter Datenaustausch zwischen
Messgerät und Maschinen
Die oberste Priorität für die Auswahl des Einstell- und
Messgeräts hatte der direkte Datenaustausch mit
den Maschinen. Denn im Prototypenbau sind etwa 450
montierte Standardwerkzeuge und knapp 1.000 Einzel-
komponenten im Einsatz. Diesen stehen 220 Magazin-
plätze in 5 Fräsmaschinen und einem Dreh-Fräszentrum
zur Verfügung. Das ZOLLER-Einstell- und Messgerät
»venturion« kommuniziert via Siemens-MMT mit den
Maschinen und transferiert die Mess- und Spezifika-
tionsdaten der Werkzeuge mittels Postprozessoren.
Gleichzeitig wird die Magazinplatzbelegung abgerufen
und der CAM-Programmierung zur Verfügung gestellt.
Das Ziel: Alle Informationen in einer
zentralen Datenbank
Vor der Erweiterung des Fräsmaschinenparks war
im Versuchsteileservice bei STIHL kein Werkzeug
planungs- und Verwaltungstool im Einsatz. Die ein-
gesetzten Werkzeuge wurden im CAM-System für den
jeweiligen Einsatz aufwendig konstruiert, Fertigungs-
vorrichtungen wurden weder dokumentiert noch
inventarisiert, die Lagerplätze nicht verwaltet, und die
Magazinplatzbelegungen waren ausschließlich den
Maschinenbedienern ersichtlich. Das komplette Pro-
zesswissen, angefangen bei den werkzeugspezifi
schen Technologiedaten bis hin zu bauteilbezogenen
Erkenntnissen, wurde vom jeweiligen Mitarbeiter
dezentral abgelegt.
Mit der Einführung des neuen Fräsmaschinenparks ent-
stand der Wunsch, sowohl die komplette Ausstattung
als auch alle fertigungsrelevanten Informationen in
AUS DER PRAX I S
Z.magazin 2017
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