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Z|magazin 01.2015
Intelligence
in Production
Christoph Zoller zum Thema
Wie steht es um das Leitthema der EMO 2013 heute?
Wie wird das Thema umgesetzt? Welche intelligenten
Lösungen gibt es und vor allem: Was bringen sie für
die Fertigungsindustrie?
Herr Zoller, ist „Intelligence in Pro-
duction“ noch ein Thema für Sie oder
war das mehr ein Modebegriff?
Im Prinzip ist es egal, ob Sie „Intelli-
gence in Production“, „Industrie 4.0“
oder „Smart Factory“ sagen – gemeint
sind immer flexible, anpassungsfä-
hige Fertigungsprozesse mit durch-
gängigen, überprüfbaren Daten und
einer hohen Benutzerfreundlichkeit.
Und damit verbunden natürlich größt-
mögliche Effizienz – insofern ist das
Thema natürlich noch aktuell für uns.
Können Sie uns erläutern, inwiefern
„Intelligence in Production“ zu den
Lösungen von ZOLLER passt?
Heutzutage ist durch Weiterentwick-
lung von Maschinen, Anlagen oder
Werkzeugen keine signifikante Pro-
duktivitätssteigerung mehr möglich.
Deshalb müssen vorhandene Syste-
me besser und schneller miteinander
kommunizieren. Hier bietet ZOLLER die
Verbindung: TMS Tool Management So-
lutions, Einstell- und Messgeräte. Die
Werkzeugdaten werden so verarbei-
tet, dass alle am Produktionsprozess
Beteiligten die nötigen Informationen
abrufen und verwenden können: Um
ein CNC-Programm zu erstellen, die
Werkzeuge termingerecht zur Ver-
fügung zu haben, die Inspektion der
Werkzeuge durchzuführen und analog
die Werkzeugvoreinstellung und die
Bereitstellung an der Maschine. Denn
die große Variable im Fertigungspro-
zess sitzt zwischen Maschinenspin-
del und Werkstück: Das Werkzeug!
Und diese Variable managed ZOLLER
mit vernetzten Systemen.
Intelligenz ist ein weitgefasster Be-
griff. Was heißt „intelligent“ konkret
bei ZOLLER? Umfasst das nur die
Software, oder betrifft das auch die
Geräte und den Service?
Intelligent heißt für ZOLLER, dass
alle unsere Produkte in den jeweili-
gen Anforderungen nachweislich zu
einer Produktivitätssteigerung beim
Kunden beitragen und das Potenzial
der ZOLLER Produkte vom Kunden voll-
ständig ausgenutzt werden kann. Dies
über alle Unternehmensgrößen hin-
weg – es kann eine Lösung für einen
Betrieb mit einem CAM-Arbeitsplatz
und 3 CNC-Maschinen oder auch in
einem Konzern mit 200 CAM-Arbeits-
plätzen und Hunderten von Maschi-
nen sein. Das Potenzial der Produkte
in allen Anwendungen vollständig
nutzen – das ist für uns Intelligenz.
Ganz konkret: Was bedeutet Intelli-
gente Fertigung beispielsweise für
den Bereich Prüfen und Messen?
Wer Werkzeuge inspiziert, fertigt die-
se selbst oder kauft sie ein. In beiden
Fällen müssen die Werkzeuge ent-
sprechend den Vorgaben geprüft wer-
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