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Z|magazin 01.2015
Bis vor kurzem war das Messen von Wälzfräsern aufwendig, langwierig und teuer. Die Experten
von ZOLLER haben für dieses Problem eine Lösung gefunden: »hobCheck« – mit vielen Vorteilen,
sowohl in Bezug auf Wirtschaftlichkeit als auch Einfachheit. Z|magazin hat mit Bernd Schwennig
gesprochen, der die Entwicklung des »hobCheck« bei ZOLLER begleitet hat.
Einfach und schnell: Vermessung von Wälzfräsern
ZOLLER macht’s möglich
Bernd Schwennig, Leiter Technischer Vertrieb bei ZOLLER
Schwenkbarer Optikträger für die verzerrungsfreie
Abbildung von Zahnprofilen.
Herr Schwennig, was war der Auslöser für die
Entwicklung des »hobCheck«?
Vor etwa zwei Jahren ist ein Unternehmen auf uns
zugekommen auf der Suche nach einem Messgerät,
mit dem man Wälzfräser komplett vermessen kann.
Die Maßgabe war, dass sich die Einfachheit der Be-
dienung an der ZOLLER Bildverarbeitung »pilot 3.0«
orientieren soll, damit alle Mitarbeiter das Gerät be-
dienen können. Und genau das haben wir ermöglicht.
Was ist das Problem an herkömmlichen
Messgeräten für Wälzfräser?
Bislang waren dies immer hochkomplexe Mess-
maschinen mit taktilen Sensoren, die nur von Ex-
perten in Messräumen bedient werden konnten und
dazu noch zwischen 270.000–500.000 Euro gekostet
haben.
Aber misst ein »hobCheck« wirklich genauso
präzise wie die teure Maschine im Messraum?
Von der Messung her ist das »hobCheck« genauso
exakt wie herkömmliche taktile Messgeräte. Die Un-
terschiede sind: Ein »hobCheck« kostet bedeutend
weniger – das ist das Eine. Das Andere ist, dass die
Messung wesentlich vereinfacht wird.
Wie funktioniert die Messung beim »hobCheck«?
Die Kombination aus Bildverarbeitungstechnik und
Messtaster sowie sechs CNC gesteuerten Achsen
ermöglicht die μm-genaue Vermessung. Das Ein-
schwenken des Optikträgers auf die Fräsersteigung
liefert verzerrungsfreie Konturen und exakte Ab-
bildungen der Zahnprofile. Mit der Bildverarbeitung
»pilot 3.0« ist die Komplettmessung oder auch das
Nachmessen einzelner Parameter völlig unkompli-
ziert. Dazu kommt, dass die Messergebnisse nach DIN
3968 automatisch protokolliert werden, genauso wie
die Zuordnung der Güteklassen. Das gibt dem Anwen-
der Sicherheit.
Es gibt ja neben dem normalen »hobCheck« noch den
»hobCheck reGrind«. Wo liegt der Unterschied und
warum wurde dieses Gerät entwickelt?
Im Prinzip ist das »hobCheck reGrind« die Lösung für
den Getriebebau. Anders als in der Wälzfräserherstel-
lung rechnet es sich dort nicht, spezielle Geräte für
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