Wo positioniert sich ZOLLER im Umfeld von Industrie 4.0?
Wir haben schon immer das komplette Fertigungs-
umfeld betrachtet und dafür gesorgt, dass unsere Pro
dukte – sowohl Software als auch Maschinen – einen
reibungslosen Datenaustausch gewährleisten. ZOLLER
kann sich auf alle Anforderungen von den verschiede
nen Formaten, Übertragungswegen und Technologien
einstellen, und das in einer Breite, die weltweit einzig
artig ist. Ganz egal, welches neue System in Zukunft
kommen mag – ZOLLER wird auch dieses einbinden
können. Insofern ist es bei uns von Anfang an Tradi-
tion, zukunftsorientiert zu denken. Und damit auch in
Richtung Industrie 4.0.
Das Thema Automation ist für die Smart Factory der
Zukunft von großer Bedeutung. Was hat ZOLLER in diesem
Bereich auf Lager?
Wir haben die Automationslösung »roboSet« für die
Werkzeugprüfungund-messung inklusivevollständiger
Dokumentation im Angebot. Besonders für Unterneh
men mit hohem Werkzeugdurchsatz ist das im Rahmen
der „Smart Factory“ ideal – die Werkzeuge werden
24 Stunden am Tag geprüft, die Maschinen können
nonstop laufen. Das bringt enorme Produktionsvorteile.
ZOLLER ist auch in der Forschung aktiv. Was verspre-
chen Sie sich von Projekten wie SmartTool?
Durch cyber-physische Systeme können die immer
komplexeren Produktionsabläufe im Hinblick auf das
Werkzeugwesen optimiert werden. Es geht ja darum,
die benötigten Daten über den ganzen Werkzeugkreis
lauf hinweg zur Verfügung zu haben – ohne Dopplungen.
Das vereinfacht ein System wie SmartTool, genauso wie
die Erhebung leistungsbewertender Kennzahlen, wie die
Durchlaufzeit von Werkzeugen.
Worin besteht der spezielle Beitrag von ZOLLER
zu Industrie 4.0?
In der neuen Software-Hauptversion 1.15 der TMS Tool
Management Solutions ist die Inventarisierung von
Werkzeug-Einzelkomponenten enthalten. Diese ein
deutige Kennzeichnung aller Komponenten ist zwin
gende Voraussetzung für Industrie 4.0, zusammen mit
z.One, der zentralen ZOLLER-Datenbank. Der digitale
Zwilling des Werkzeugs ist dort vollständig und durch
gängig verfügbar.
Ganz allgemein: Warum sollten sich Unternehmen für
ZOLLER als Partner für Werkzeugwesen 4.0 entscheiden?
Drei Gründe: Weil sich ZOLLER-Lösungen einfach in be
stehende Systeme integrieren lassen und zukünftige
Erweiterungen problemlos einzubinden sind. Weil die
ZOLLER-Produktemiteinander kombinierbar undmodular
aufgebaut sind. Und weil ZOLLER selbst ausbaufähige
Systeme anbietet, die zukunftsfähig sind – alles in
allem bieten wir unseren Kunden damit Investitions-
sicherheit.Sie können sich auf ZOLLER-Produkte auch
in Zukunft verlassen.
Interview mit Alexander Zoller,
Geschäftsführer E. Zoller GmbH & Co. KG
„Ganz egal, welches
neue System in Zukunft
kommen mag – ZOLLER
wird auch dieses
einbinden können“
Alexander Zoller, Geschäftsführer E. Zoller GmbH & Co. KG
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Z.magazin 2016
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